Bundessiegerin tritt am Samstag im PZ auf

- Quelle: RP Online

... Bei der 22-jährigen Sängerin Anastasia Dacenko (1. Preis im Bundeswettbewerb 2014) hat es sich bereits entschieden: Seit kurzem studiert sie in Detmold Gesang bei der Professorin Gerhild Romberger. Bereits ab dem Alter von zwölf Jahren hatte die junge Sängerin immer wieder solistische Auftritte. "Wenn Jüngere und Ältere alles zusammen machen, macht das einfach Spaß. Ich liebe diese Stimmung", schwärmt die Studentin von den Aufführungen mit der Opernschule der Detmolder Musikhochschule. Glasklar lässt die Marienheiderin mit ukrainischen Wurzeln ihren Sopran zum spanischen Lied "La fille de Cadiz" von Delibes ertönen. Mit allem Mut ihrer Jugend versucht sie, den Charakter der schwierigen Walzer-Arie aus "Romeo et Juliette" von Charles Gounod zu erfassen. David Hecker ermahnt seine Musiker: "Je sauberer wir spielen, desto leichter fällt es auch Anastasia, sauber zu singen. Von uns hängt viel ab." ...


Besonderes Barock-Konzert in reformierter Kirche

- Quelle: RP-Online

... Das Werk in zwölf Sätzen bildete den Abschluss des Konzertes, zu dem etwa 100 Besucher gekommen waren. Unterstützt wurde das Konzert von der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen. ...


Angehende Diva ohne Lampenfieber

– Quelle: Oberbergische Volkszeitung

... Lampenfieber? „Nein“, sagt Anastasia Dacenko, „das kenne ich nicht. Aufregung bringt bei Auftritten gar nichts.“ Die Zwanzigjährige singt am Sonntag beim Bundesentscheid des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ im Stadttheater im bayerischen Fürth (...) und zeigt größte Gelassenheit – fast wie ein Profi. Gute Vorbereitung ist das Geheimnis der jungen Sopranistin (...).

Dreimal pro Woche hat sie in der letzten Zeit seit dem gewonnenen Regionalentscheid mit ihrer Gesangslehrerin Frauke Mahlerwein und ihrer Partnerin Johanna, einem Mezzosopran, geprobt und an den Details ihres Auftritts gefeilt. Und morgen findet noch eine ultimative Generalprobe statt. Jede Silbe, jeder Ton wird ein letztes Mal genau unter die Lupe genommen, damit beim Auftritt alles bis auf den winzigsten Millimeter sitzt.

„Wir haben auch unsere fünf Stücke mit viel Sorgfalt und Liebe ausgewählt“, sagt die Sopranistin nachdrücklich. Die Stücke reichen von einem Auszug aus dem dramatischen „Stabat Mater“ von Pergolesi bis hin zum amüsanten „Katzenduett“ von Rossini, bei dem die beiden Mädels in den schönsten Tönen miauen werden. Die Bandbreite ist extra so groß gewählt, damit Anastasia und Johanna alle Facetten ihrer Stimmen präsentieren können. Unterstützt wird Dacenko bei der Vorbereitung auch von ihrer Mutter, der Pianistin Anna Sydorenko, die die beiden Sängerinnen beim Wettbewerb am Klavier begleiten wird.

So klar Anastasias Ansichten zum Thema Lampenfieber sind, so genau weiß die junge Sängerin, was sie mit ihrem Leben anfangen will. „Ich möchte nach dem Abitur Musik studieren und Opernsängerin werden.“ Derzeit vertieft sie bei ihrer Mutter noch ihr Können am Klavier. Auch die Hausaufgaben kommen nicht zu kurz. „Die Schule ist mir ganz wichtig, aber Musik ist mein Leben.“

Schon in der Ukraine stand sie als kleines Mädchen auf der Bühne, sang bei Konzerten. 2003 kam die Familie nach Deutschland. In Oberberg angekommen, knüpften Mutter und Tochter Kontakte zu der Chorleiterin und Pianistin Sofia Wawerla, die Anastasias erste Gesangslehrerin wurde. Während der ersten Schritte der musikalischen Ausbildung sang Anastasia noch Popsongs. Später nicht mehr. „Das wurde mir bald langweilig.“ Die Herausforderung fehlte, denn an Ehrgeiz mangelt es der jungen Frau nicht. Sie hört zwar gelegentlich noch Pop, ihre ganze Hingabe gilt aber der Klassik. Drei Stunden Opern zu hören und Arien nachzusingen, ist ihr eine leichte Übung. Mozart möchte sie irgendwann singen, am liebsten eine Rolle in der „Zauberflöte“ mit Leben füllen. „Meine Traumrolle ist die Königin der Nacht.“

Allerdings blickt sie sehr realistisch in die Zukunft. „Um Mozart wirklich singen zu könnebn, werde ich noch an meiner Technik arbeiten müssen. Klassik muss man ernst nehmen, sonst wird das mit der Karriere nichts.“ ...